DAMIT ZUKUNFT EINZIEHEN KANN
Im Zuge der Planungen zur Neu- und Umstrukturierung des I-Hauses am Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) wurde festgestellt, dass die notwendigen Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen im Bestandsgebäude wirtschaftlich nicht sinnvoll umsetzbar sind. Daher soll das zentrale Bettenhaus (I-Haus) vollständig abgerissen und neu errichtet werden, um langfristig eine moderne, zeitgemäße und sichere Patientenversorgung zu gewährleisten.
Um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen während der rund zwei- bis dreijährigen Neubauphase sicherzustellen, wurden umfangreiche Vorab- und Interimsmaßnahmen entwickelt. Diese umfassen die Schaffung von Ersatzflächen einschließlich eines nachhaltigen Nachnutzungskonzepts sowie die Anpassung bestehender Gebäude- und Infrastrukturstrukturen. Die Gesamtmaßnahme wurde hierzu in die drei Teilprojekte „Ausbau Lufthafen“, „Aufstockung REHA-Gebäude“ sowie „Infrastruktur und Haus H“ gegliedert.
Durch den Abbruch des Bestandsgebäudes entfallen wichtige Patienten-, Untersuchungs- und Nebenräume sowie bestehende Verkehrs- und Infrastrukturverbindungen. Zur Sicherstellung des laufenden Krankenhausbetriebs werden daher technische Medienversorgungen umverlegt, Archiv- und Rechenzentrumsbereiche angepasst sowie die unterirdische Gebäudeerschließung neu organisiert.
Darüber hinaus erfolgen bauliche Anpassungen im H-Haus zur temporären Unterbringung chirurgischer Patientenzimmer einschließlich technischer Nachrüstungen und neuer Bodenbeläge. Ergänzend werden eine beheizte interimistische Wegeführung zwischen Zentralbau und Reha-Gebäude sowie temporäre Fluchtweglösungen geschaffen, um die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Klinikbetriebs während der gesamten Bauzeit sicherzustellen.
Wir stellen hier sehr gern Informationen zu den einzelnen Interimsmaßnahmen zur Verfügung.