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JOURNAL

FEIERLICHE ERÖFFNUNG DES MODERNISIERTEN OP-TRAKTS IM ISRAELITISCHEN KRANKENHAUS HAMBURG


Zur feierlichen Eröffnung des modernisierten Operationstrakts im Israelitischen Krankenhaus Hamburg (IK-H) kamen am 7. Mai rund 200 Gäste zusammen, darunter Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer, Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Politik und Gesundheitswirtschaft sowie Max Warburg als Vorsitzender der Stiftung Israelitisches Krankenhaus in Hamburg. Gemeinsam wurde ein bedeutender Meilenstein für den Krankenhausstandort Hamburg gewürdigt.

Aus unserer Sicht - des verantwortlichen Planungsbüros - markiert das Projekt den erfolgreichen Abschluss einer technisch und organisatorisch anspruchsvollen Bauaufgabe im laufenden Klinikbetrieb. In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde der gesamte OP-Bereich umfassend modernisiert, erweitert und für die Anforderungen hochspezialisierter robotikassistierter Chirurgie neu ausgerichtet – ohne Unterbrechung der Patientenversorgung. „Der gesamte Umbau wurde bei laufendem Klinikbetrieb und ohne Unterbrechung der Patientenversorgung in zwei Bauphasen realisiert. Das ist eine außerordentliche Leistung unseres gesamten Teams und aller beteiligten Baupartner“, betonte Marcus Jahn, Geschäftsführer des Israelitischen Krankenhauses.

Im Mittelpunkt der Planung standen hochfunktionale Operationsbereiche, optimale Arbeitsabläufe sowie höchste Anforderungen an Hygiene, Klima- und Medizintechnik. Entstanden sind moderne , speziell auf robotikassistierte Eingriffe ausgelegte Operationssäle. Diese bauliche Modernisierung schafft damit die Grundlage für modernste medizinische Versorgung, Forschung und internationale Ausbildung im Bereich der robotergestützten Chirurgie. Ergänzt wird der Bereich durch neue Aufenthalts- und Dokumentationsräume sowie eine an die geänderten Bedarfe und Vorschriften angepasste, vollständig erneuerte Lüftungs- und Klimatechnik.

Die feierliche Eröffnung machte deutlich, welche Bedeutung das Projekt für den Gesundheitsstandort Hamburg besitzt. Ermöglicht wurde die Modernisierung durch die Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg von über 15 Millionen Euro – ein klares Bekenntnis zur Zukunft leistungsfähiger Krankenhausinfrastruktur und innovativer Medizintechnik in Hamburg.

Wir gratulieren dem Israelitischen Krankenhaus herzlich zur erfolgreichen Eröffnung des neuen OP-Bereichs und bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Wie unser Geschäftsführer, Marc Ewers, in seiner Rede sagte:  "Wir hoffen sehr, dass am Ende des Tages alle durch den neuen OP-Bereich gehen – ein positives Resümee dieser gemeinsamen Zeit ziehen können und dort die so wichtige Arbeit für die Patientinnen und Patienten mit Freude ausüben werden. Denn Freude an der eigenen Arbeit schafft Qualität – und genau diese wollten wir am Ende dieser sicherlich nicht immer einfachen Bauzeit übergeben. Ein gewisses Maß an „Leidenszeit“ gehört beim Bauen wohl dazu – vielleicht auch, damit man sich am Ende doppelt freuen kann: über das Ergebnis und über das Ende eines anstrengenden Prozesses."

In diesem Sinne wünschen wir dem gesamten Team des IK-H für die zukünftig geplante Nutzung viel Erfolg, medizinisch stets beste Erfolge für die behandelten Menschen in einem angenehmen Arbeitsumfeld und weiterhin viele positive Entwicklungen in Forschung, Innovation und Patientenversorgung.
 

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