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euroterra SETZT EIN ZEICHEN FÜR WELTOFFENHEIT

13.10.2015 - euroterra übernimmt bei dem Integrationsprojekt „Weltschal” die Patenschaft für Europa

Der Weltschal mit mehr als 200 Flaggen ist ein außergewöhnliches Symbol für Weltoffenheit, Vielfalt und Zusammenhalt. Dafür stricken und häkeln Frauen des Projektes „Made auf Veddel“ zusammen mit Flüchtlingen und Freiwilligen aus aller Welt verschiedene Flaggen vieler Nationen unserer Erde.

Gemeinsam mit der Stadt Hamburg und dem gemeinnützigen Verein „Made auf Veddel e.V.“ setzt euroterra mit der Übernahme der Patenschaft der Europa-Flagge ein Zeichen für mehr Toleranz, Offenheit und Integration. „Die Zukunft liegt in der Offenheit Neues zuzulassen und nicht nach der Herkunft eines Menschen zu urteilen. Das Wesentliche ist, den Kern eines jeden Menschen kennenzulernen. Ob er in Deutschland geboren wurde oder jetzt in unser Land kommt, ist dabei völlig unwesentlich. Es gilt, jeden Einzelnen willkommen zu heißen, Chancen zu geben und die Menschen in unserer Gesellschaft aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Den Verein „Made auf Veddel“ von Sibilla Pavenstedt zur Integration von Frauen mit Migrationshintergrund finde ich großartig – daher habe ich sofort und sehr spontan zugestimmt, ebenfalls ein Zeichen zu setzen und die  Patenschaft der Europa-Flagge für die Erstellung des Weltschals zu übernehmen“, sagt Marc Ewers, Geschäftsführer von euroterra.

Am Hamburger Rathaus werden am 8. November 2015 alle Flaggen dieser Welt in einer Größe von 1,0 X 1,5 Meter künstlerisch inszeniert und anschließend auf dem Hamburger Rathausplatz zu einem überdimensionalen Weltschal verwoben. Dazu findet eine besondere Inszenierung rund um das Hamburger Rathaus statt - ein Signal für Weltoffenheit, Vielfalt und Zusammenhalt wird hinaus in die Welt gesendet. Die Inszenierung am Hamburger Rathaus, mit dem geschichtsträchtigen Folgetag, dem 9. November (1989), unterteilt sich in drei Akte: Zuerst werden alle Flaggen einzeln aus den Fenstern des Rathauses gehängt. Anschließend werden diese mit musikalischer Begleitung in einer aufwendigen Choreographie durch Klettverschlüsse miteinander verbunden. Im letzten Akt mündet die Choreographie in der Niederlegung des Schals als LiebertA-Zeichen, welches eigens für dieses Projekt entwickelt wurde. Es steht symbolisch für Liebe und Freiheit.

Das Projekt wird vom Senat und der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt und nach der Inszenierung in Hamburg hoffentlich auch um die Welt gehen.

Mit dem Erlös des Weltschal-Projektes kann nicht nur die Ausbildung weiterer Frauen aus dem Verein „Made auf Veddel“gefördert werden, sondern auch ein weiteres Integrationsprojekt, welches 2016 nach dem Vorbild von „Made auf Veddel“ in Wilhelmsburg geplant ist.