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euroterra. ARCHITEKTURPREIS FÜR JUNGE PLANER (m/w/d)

Mensch. Raum. Zeit. - Funktionale Architektur von Bauten im Gesundheitswesen/Krankenhausbau

Warum dieser Architekturpreis

euroterra. architekten ingenieure entwirft und plant seit Gründung 1999 funktionale Gebäude und begleitet den Bau, seit vielen Jahren spezialisiert über­wiegend im Bereich Gesundheitswesen / Krankenhausbau und Gewerbe / Indust­riebau. Bei Projekten dieser Art kommt es in hohem Maße darauf an, eine nutzerspezi­fische, funktionale Planung zu erarbeiten, die den wirtschaftlichen und ablauforien­tierten Bedarfen der Auftraggeber für de­ren spätere Nutzung gerecht wird. Leicht geraten dabei die Bedürfnisse des Men­schen als Nutzer der späteren Gebäude abseits ihrer Funktion als Teil eines „funk­tionierenden Gesamtorganismus“ in den Hintergrund. Es wird auf die Abläufe und optimalen Wege referenziert, um diese in der Planung zu berücksichtigen. Und die „Soft-Skills“ einer funktionalen Umgebung als notwendige „Arbeitsumgebung“ oder „Heilungsumgebung“ kommen oft zu kurz.

Der Erfolg bei der Planung solcher Pro­jekte besteht unseres Erachtens vor allem darin, die funktio­nalen Bedarfe abzubilden und gleichzei­tig die Architektur so zu gestalten, dass die Menschen sich aufgehoben fühlen, ohne dass sie es spezifizieren können – dieses sogar einfach nur spüren. Es gilt somit, die funktionalen Ansprüche in Einklang zu bringen mit der gestalteten Umgebung, die den Heilungsprozess der Patienten unterstützt, deren Angst in persönlich schwierigen Situationen neh­men kann und die für die Mitarbeitenden räumlich maßstabsgerechte Arbeitsbe­dingungen schaffen soll.

Um dieses erreichen zu können, muss sich der Planer gleichberechtigt neben dem funktionalen Verstehen der Bedarfe auch mit dem Menschen als Teil dieser Aufgabe beschäftigen - und zwar dem Menschen einerseits als „Funktionsträger“ und andererseits eben auch als „Indivi­duum“ mit seinen Sinnen.

Dazu gehört viel Einfühlungsvermögen und Perspektivwechsel, neben dem tech­nischen oder klinisch medizinischen Wis­sen für die rein funktionalen Zusammen­hänge und Abläufe. Hinzu kommt die not­wendige Sensibilität für die Aufnahme und Mitverarbeitung der Umgebung - städte­baulich und architektonisch - damit im Er­gebnis die entwickelte Architektur nicht im Selbstzweck verharrt.

Nicht zuletzt der Prozess von Planung und Realisierung im Zusammenspiel aller Projektbeteiligten sollte ebenfalls im Um­gang untereinander dem menschlichen Maßstab entsprechen. Ein „menschlicher Prozess“ kann auch einen Anteil am Ge­samtergebnis haben und diesen positiv beeinflussen.

Der von euroterra. architekten ingenieure ausgelobte „Architekturpreis für junge Pla­ner (m/w/d)“ hat daher zum Ziel, vorbildliche Planungskonzepte auszuzeichnen, die diese vorgenannten Kriterien größtmög­lich zusammenbringen. Die Auszeichnung soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die qualitätsvolle Gestaltung neuer Bau­ten im Bereich Gesundheitswesen / Kran­kenhausbau zu schärfen und unter Be­rücksichtigung sozialer und funktionaler Gesichtspunkte Maßstäbe in der Architek­turentwicklung zu setzen. Der Preis soll ebenso dazu beitragen, die Auftraggeber und auch die Öffentlichkeit und Gesell­schaft für das Thema einer „funktionalen und gleichermaßen menschlichen Archi­tektur“ zu sensibilisieren und auch den Prozess der Realisierung mit zu bewerten.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie sich die ausführlichen Auslobungsinformationen sowie die verfahrenstechnischen Hinweise  an und senden Sie uns Ihren Projekt-Vorschlag bis zum 15. März 2020 an architekturpreis@euroterra.de oder via Post an 

euroterra GmbH architekten ingenieure
Ness 1
- Alte Bankhalle - 

D-20457 Hamburg

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